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Jetzt hat es auch DieLinke erwischt.

Halina Wawzyniak, Direktkandidatin für DieLinke im Wahlkreis 84 – dem selben Wahlkreis, in dem auch CDU Direktkandidatin Vera Lengsfeld mit freizügigem Plakat für sich wirbt – ist auf den Zug „Sex Sells“ aufgesprungen.
Sie wirbt mit ihrer Rückansicht und dem Untertitel “Mit Arsch in der Hose in den Bundestag”.

Wahlplakat von Halina Wawzyniak zur Bundestagswahl 2009

Wahlplakat von Halina Wawzyniak zur Bundestagswahl 2009

Die Linke – eine Partei, die sich unter anderem die Gleichberechtigung auf die Fahnen geschrieben hat. Bedeutet ein solcher Wahlkampf, dass der Wähler demnächst einen Oscar Lafontaine oder Gregor Gysi im Strandoutfit an Laternen hängen sieht? Oder ist die Aussage des Plakats eine andere: Die Linke – wir haben Arsch in der Hose. Wir werden auch in der nächsten Legislaturperiode nicht davor scheuen, den Querulanten zu spielen.

Es bleibt zu hoffen, dass Ernsthaftigkeit doch die Oberhand gegenüber simplifizierter Reizstimulierung behält.



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